Input Overload - die mediale Überlastung

Puh, erstmal durchatmen. 

 

Dieser Beitrag ist wohl der erste seiner Art. Ein Beitrag, in dem ich, Jasmin Pyrlik, ganz persönlich über meine aktuellen Gedanken schreibe, in dem Wissen, dass sie der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Ein Gefühl, das mich einerseits etwas verunsichert aber zugleich auch bekräftigt dich an meiner aktuellen Situation teilhaben zu lassen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die so fühlt. Vielleicht fühlst du dich oder jemand anderes durch meinen Beitrag sogar darin bekräftigt, dass es in Ordnung ist so zu empfinden und die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.

 

Doch bevor du dich noch länger fragst, worum es hier gehen wird, möchte ich das Rätsel lösen:

ich gönne mir eine social media Pause. Zumindest insoweit, wie ich es als Facebook-Seiteninhaber eben zulassen kann ohne den Kontakt zu der Gemeinschaft zu verlieren.

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Eine spontane Fotosession

Die ein oder andere Näh-Uschi-Mama unter euch kennt wahrscheinlich folgende Szene (oder eine Variation davon):

Frau wacht morgens im klitschnassen Bett auf, weil Kind 1 dringend aufs Klo musste und Mama nicht wachzukriegen war (Klar! Wenn man bis in die Puppen an der Nähmaschine oder am Blog sitzt...), während Kind 2 ungestört seiner Lieblingsmorgenbeschäftigung nachgeht: Seiten aus Mamas Büchern rauszureißen (Anm.: Hat jemand einen Tipp was man dagegen machen kann? Und nein, die Bücher wegzuräumen ist keine Option!).

 

Dabei könnte doch alles sooo entspannt sein, schließlich sind wir eben erst aus unserem Kurzurlaub zurückgekehrt und sollten uns in der Alltagsauszeit ausreichen erholt haben. Pustekuchen! Manchmal kommt einfach alles zusammen, was nicht zusammen kommen sollte: Monatswechsel inkl. ungemachter Buchhaltung, kaputte Waschmaschine, kranke Oma, bissige Kinder und eine Mama die das Licht am Ende des Tunnels wenn überhaupt nur erahnen kann.

 

Naja, eigentlich wollte ich euch diesen tollen Pullover nach dem Schnitt der Mini-Acedia von Erbsünde zeigen, von unserem spaßigen Nachmittag auf dem Spielplatz erzählen und nebenbei ein wenig unbezahlte Spontanwerbung für mein Blackberry Passport machen, mit dem ich diese unerwartet tollen Schnappschüsse gemacht hab.

 

Aber eigentlich waren es ja gar keine Schnappschüsse, denn so ein kleiner Energiebolzen bleibt selten mal stehen und da kann das Fotografieren schon zur Geduldsprobe werden (nicht, dass wir nicht trotzdem Spaß gehabt hätten! ;-) ). Und eigentlich ärgere ich mich jetzt hinterher, dass ich nicht einfach den Mittag auf dem Spielplatz genossen habe, ohne ständig das Smartphone in der Hand zu haben, um das perfekte Foto nicht zu verpassen. Und vor allem würde ich mich noch mehr ärgern, wenn ich dann voller stolz auf den genähten Pullover und die tollen Fotos (und natürlich das Kind! :-D ) das ganze in einer FB-Nähgruppe poste und keine Reaktion darauf bekomme, weil da mittlerweile einfach alles so schnell geht...

 

Kennt ihr das auch? Ich bin in einer einzigen Nähgruppe Mitglied, aber mein gesamter Newsfeed besteht nur noch aus Fotos von wildfremden Kindern in quietschbunten Klamotten und dazu passender Story und P* Posts (die Nähuschis wissen Bescheid...)

Und manchmal ist mir das zu viel und geht mir das alles zu schnell... Manchmal kann oder will ich die ganzen genähten Sachen von anderen einfach nicht mehr sehen...

 

Mein neuer Plan lautet jetzt: Weniger gucken, mehr machen! Mal sehen, wie lange das gut geht...

 

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Der böse Zucker ...

https://www.gymondo.de/magazin/gesund-abnehmen/sucht-nach-zucker
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Flatterwoche#1 - Schmetterlinge im Buch

Heute möchte ich dir das erste Projekt meiner #Flatterwoche vorstellen: Origami Schmetterlinge aus den Seiten eines Buchs...

*Anm.: Wer mit Gewalt an Büchern nicht umgehen kann, sollte die nachfolgende Anleitung nicht ansehen! ;-)

 

Inspiriert hat mich meine dreijährige Tochter, die vor kurzem im Kindergarten hautnah miterleben durfte, wie aus einer unscheinbaren Raupe ein wundervoller Schmetterling wird. Die passenden Ohrwürmer gabs natürlich gratis dazu... Schmetterling, du kleines Ding, such dir eine Tänzerin...

Die kleinen Falter sind schnell gefaltet und geben eine tolle Fensterdeko her (befestigt habe ich sie mit einem kleinen Tesastreifen, sonst wären sie mir davongeflogen).

 

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Einfaches aufgepeppt!

Das ist das Kimono-Tee Damenshirt von Maria Denmark. Es ist ein Freebook und wurde bereits tausendfach genäht und in diversen sozialen Medien geteilt. Natürlich musste ich das Schnitt daher auch mal testen und hatte bereits ein klares Konzept vor Augen. Der Schnitt ist einfach, es gibt nur 2 Schnittteile. Wow! Der Stoff war bereits gewählt: ein kuschelig weicher Baumwolljersey in einem melierten grau. Also nichts spektakuläres. 

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